Das Römische Museum
Das Römische Museum, Heerlen
Ab Sommer 2028 können Sie im Römischen Museum den Menschen der Römerzeit begegnen. Sie kamen aus allen Himmelsrichtungen und trafen hier aufeinander. Coriovallum lag an einem strategisch wichtigen Kreuzungspunkt der Via Belgica und der Via Traiana, an dem Waren, Ideen und Kulturen ausgetauscht wurden.
Gehen Sie gemeinsam mit Ihrer virtuellen römischen Begleitung durch das Museum und lernen Sie die Menschen kennen, die hier lebten, arbeiteten und reisten. Ihre persönlichen Geschichten erzählen die Geschichte dieser Region. Es sind Geschichten von Innovation, Anpassung und kultureller Vermischung, alle basierend auf archäologischen Funden. Durch die Augen eines Töpfers, eines römischen Offiziers, eines Händlers oder einer Arbeiterin entdecken Sie eine Welt, die anders ist und dennoch vertraut wirkt. Es wird Sie überraschen, wie sehr das römische Leben von damals noch immer mit unserem heutigen Leben verwoben ist. Denn die Römer brachten zahlreiche Neuerungen mit sich, deren Auswirkungen wir bis heute sehen: Sie führten Aprikosen und Olivenöl ein, verwendeten Dachziegel und entwarfen die ersten Toiletten. Die Römer waren ihrer Zeit erstaunlich weit voraus!
Das Highlight des Museums ist das römische Badehaus, das älteste erhaltene Steingebäude der Niederlande. Nicht hinter Glas, sondern unter Ihren Füßen. Sie entdecken die Architektur und die Techniken eines römischen Badehauses und lernen die Badrituale kennen. Tauchen Sie ein in dieses besondere Stück römischer Kultur.
Das Römische Museum ist aufgrund eines Neubaus bis Sommer 2028 geschlossen.
Entdecken
- Gehen Sie 2000 Jahre zurück in die Zeit in einem römischen Badehaus
- Lassen Sie die archäologischen Funde lebendig werden
- Entdecken Sie den enormen römischen Einfluss in Südlimburg
- Lernen Sie Heerlen als Töpferstadt kennen
Interessant zu wissen
- Töpferstadt Coriovallum
- Das heutige Heerlen war in römischer Zeit, als es noch Coriovallum hieß, ein wahres Keramikimperium. Es wurden mehr als vierzig Töpferöfen gefunden. Ein ganz besonderes Exemplar wurde am Luciushof ausgegraben. Das Brennen eines solchen Ofens verlief nämlich nicht immer gut. Damals explodierte dieser Ofen, sein Inhalt wurde aufgegeben und das Ganze vergraben und vergessen. Bei Ausgrabungen im Jahr 1971 kam eine große Menge Keramik zum Vorschein. Die Inschriften auf einem bestimmten Krug erzählen uns, dass der Töpfer „Lucius Ferenius diesen Krug für Amaka gemacht hat“, wahrscheinlich seine Frau. Die gesamte Töpfersammlung des Lucius ist im Thermenmuseum zu bewundern.