PODCAST – Einführung Servatus
Willkommen zum Rundgang durch das römische Maastricht. Ihr Führer ist Servatus, der Weinhändler.
Zwei Jahrtausende Siedlungsgeschichte verbergen sich unter der heutigen Bebauung der Innenstadt. Römische Spuren sind hier unübersehbar. Die Römer errichteten hier die erste Brücke über die Maas – ein wichtiger Bestandteil der Via Belgica, der bedeutenden römischen Fernstraße. Das römische Maastricht entwickelte sich zu einer kleinen Stadt mit regionaler Bedeutung, mit einem Umschlaghafen, einem Markt, einem Badehaus und einem Heiligtum. In den unruhigen Zeiten am Ende der Römerzeit verwandelte sich die wohlhabende und strategisch gelegene Stadt schließlich in eine militärische Festung.
Auf Grundlage zahlreicher archäologischer Funde haben wir unsere römische Figur erschaffen. Der Name Servatus stammt von einer Inschrift auf einem Weihestein. Dieser Servatus widmete den Stein den Parzen, den Schicksalsgöttinnen, die über das Leben der Menschen bestimmten. Diese Göttinnen wurden vor allem in Südgallien verehrt. Deshalb gaben wir Servatus gallische Wurzeln – aus einer Region, die bereits zur Römerzeit für ihren Wein bekannt war.
Servatus hat nie wirklich existiert. Trotzdem begleitet er uns durch das römische Maastricht. Und schon bald werden Ähnlichkeiten mit dem heutigen Maastricht sichtbar: die Brücke über die Maas, das Heiligtum am Onze-Lieve-Vrouweplein, die einkaufenden Menschen, die Hotels und die Weinberge im Jekertal. Vielleicht war das geschäftige Treiben der römischen Stadt bereits ein Vorbote der internationalen Ausstrahlung, die Maastricht heute besitzt…?
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